Im Normalfall nicht. Bis auf wenige Bundesstaaten (z.B. South Carolina) schreibt der Gesetzgeber keine Mindestdeckungssummen oder gar einen Mieterschutz vor. Die FBO's haben ihre Flugzeuge zwar in den meisten Fällen mit einer Haftpflicht- und teilweise einer Kaskoversicherung geschützt. Meist beinhalten diese Verträge aber Klauseln, die es dem Versicherer ermöglichen einen Mieter des Flugzeuges in Regress zu nehmen. Außerdem gibt es bei fast allen Versicherungen der FBO's Selbstbehalte (meist $1000,-) die man immer zahlt.
Wenn der Fluglehrer PIC ist, ist nur er haftbar. Ist man als Flugschüler aber für einen Unfall mitverantwortlich, so können die Gerichte die Verantwortung aufteilen.
Nur durch gründliches Studium der Verträge der Flugschule kann man erkennen, ob man prinzipiell geschützt ist. Dann müßte man natürlich noch in Erfahrung bringen, ob die Prämien an die Versicherungen auch gezahlt wurden.
Ja. Allerdings gibt es nur wenige Versicherungen, die einen Mieterschutz
("renters insurance" oder "non-owner insurance")
anbieten. Günstige Tarife bieten u.a. die
AOPA
(
http://www.aopa.org/info/certified/ia-rent.html)
und AVEMCO
(
http://www.avemco.com/).
Es gibt zwei Arten von Tarifen. Erstens eine Haftpflicht, die meist auch körperliche Schäden von Passagieren abdeckt. Die Deckungssummen werden gestaffelt von ~ $250k - $1Mio angeboten. Bei AVEMCO gibt es einen Student Pilot Tarif mit einer Deckung von $250k und $50,- Jahresprämie.
Zweitens gibt es eine Haftpflicht für Schäden am Flugzeug. Hier rangieren die Deckungssummen zwischen $1k und $100k. Die Prämien sind relativ hoch (so zwischen 1-5% der Deckungsumme als Jahresprämie). Meist kann eine Kasko nur in Zusammenhang mit einer Haftpflicht erworben werden. Eine vernünftig zusammengestellte Haftpflicht- und Kaskoversicherung wird mit ungefähr $400,- (Jahresprämie) zu Buche schlagen.
Die Versicherungen sind meist territoriell beschränkt. Bereits für Hawaii und Alaska gibt es Sondertarife.